eSourcing oder eProcurement? Welche Strategie ist besser? Das Ziel einer umfassenden Source-Procure-Pay-Initiative muss stets darin bestehen, möglichst viele Ausgaben zu möglichst wettbewerbsfähigen Preisen und unter Einsatz kostensparender Prozesse zu realisieren. Leichter gesagt als getan, denn in der Praxis zeigt sich, dass zahlreiche ePurchasing-Projekte die gesteckten Ziele nicht erfüllen. Die Kunst besteht darin, den Ertrag aus Ihrer Initiative zu maximieren. Durch den gleichzeitigen Einsatz sowohl eines eSourcing- als auch eines eProcurement-Programms lassen sich Einsparungspotenziale erkennen und zugleich umsetzen, so Hans Ahlinder, CEO von IBX. Die Einkaufsleitung und auch die Leiter anderer Abteilungen sehen sich heute verstärkt mit der Lösung technischer Probleme konfrontiert. Dies ist ein weiterer Grund für die gestiegene Nachfrage nach On-Demand-Lösungen. Bevor Sie mit der Implementierung einer individuellen Source-Procure-Pay-Initiative starten, sollten Sie sich zunächst folgende wichtige Fragen stellen, damit diese zum Erfolg wird: - Was sind Ihre Kern- bzw. Nicht-Kern-Prozesse?
- Wie lauten Ihre Prioritäten?
- Wie ist Ihre Ausgangsposition?
- Welche Voraussetzungen sind gegeben?
- Worin liegen die speziellen Herausforderungen für Ihr Unternehmen, z. B. Beschaffungsstatus, Unternehmensführung, Unternehmenskultur, Sponsoring, Budget, Unterstützung durch Interessensgruppen usw.
Als CPO besteht Ihre Hauptaufgabe darin, Einsparungen zu erzielen und die Erträge aus Ihren Beschaffungsinitiativen zu maximieren. Erfahrungsgemäß sind vor allem zwei Kernfaktoren entscheidend für den Erfolg von eProcurement: die Unterstützung und konsequente Umsetzung von Beschaffungsrichtlinien. Aber möchten Sie sich wirklich nur mit geringen Einsparungen zufrieden geben? Lassen Sie sich folgende Szenarien durch den Kopf gehen: 
| Was können Sie erreichen, wenn Sie nur ein eSourcing-Programm implementieren? Ausgehend von Ihren Erkenntnissen lassen sich durch die einseitige Konzentration auf ein eSourcing-Programm große Einsparungspotenziale identifizieren – mit Sicherheit erzielen Sie vorteilhaftere Vertragsabschlüsse für Ihr Unternehmen. Verträge stellen jedoch lediglich einen Aspekt des Ganzen dar, und führen nur dann zu echten Einsparungen, wenn sie von Ihrem Unternehmen entsprechend eingesetzt werden. Ihre Verträge können also noch so vorteilhaft für Sie sein, die identifizierten Einsparungspotenziale werden Sie erst realisieren können, wenn Sie Ihre hervorragende eSourcing-Strategie um eine leistungsstarke eProcurement-Lösung ergänzen. |
Was würde dann die Implementierung nur eines eProcurement-Programms bewirken? Mit Self-Service eProcurement lassen sich definitiv Optimierungen hinsichtlich der Einhaltung von Unternehmensverträgen erzielen. Durch die Schaffung eines Kanals für sämtliche Einkäufe und die konsequente Umsetzung von Beschaffungsrichtlinien können Unternehmen ihre Ausgaben wirksam kontrollieren. Aber durch Kontrolle allein können keine Einsparungen erzielt werden, wenn Ihr Unternehmen keine vorteilhaften Verträge mit seinen Zulieferern abschließt. Wie lautet dann der Ausweg aus dem Dilemma? 
Folgende Strategie verhilft Ihnen zum Erfolg: Die Herausforderungen sind von Unternehmen zu Unternehmen verschieden, es gibt jedoch einige allgemeingültige Richtlinien, mit deren Hilfe Sie die Erträge aus Ihren Source-Procure-Pay-Initiativen maximieren können. - Konzentrieren Sie sich bei Ihrer eSourcing-Strategie auf realisierbare Ziele. Die so erzielten Erfolge sichern Sie durch eine überschaubare eProcure-Initiative.
- Setzen Sie Ihre eProcurement-Initiative in einer sorgfältig ausgewählten Zielgruppe um. Achten Sie dabei darauf, dass die eProcurement-Inhalte den Anforderungen der Benutzer entsprechen und Sie von Ihren bereits in Angriff genommenen eSourcing-Projekten profitieren.
- Implementieren Sie ein Programm, das sowohl die Phasen der eSourcing- als auch der eProcurement-Initiative umfasst. Denken Sie daran, eSourcing ist eine notwendige Komponente bei der Sicherung von Einsparungen.
- Der zusätzliche Einsatz einer Lösung zur Abwicklung des Zahlungsvorgangs ermöglicht Prozesseinsparungen entlang des gesamten Beschaffungsprozesses und optimiert die Kreditorenbuchhaltung.
|